Ausschlagung Erbschaft

Möchte man nicht Erbe werden - zum Beispiel wegen drohender Überschuldung des Nachlasses - muss man aktiv werden und die Ausschlagung der Erbschaft erklären. Dies kann beim Nachlassgericht erfolgen oder beim Notar. Gesetzliche Frist hierfür sind 6 Wochen. Innerhalb der Frist muss die Ausschlagung beim Nachlassgericht vorliegen. Vereinbaren Sie daher rechtzeitig einen Termin. 

 

Durch die Ausschlagung fällt (nur) der Ausschlagende als Erbe weg. Hat die ausschlagende Person Kinder/Nachkommen, treten diese als Ersatzerben ein. Daher müssen als Folge einer Ausschlagung die Kinder/Nachkommen ebenfalls die Erbschaft ausschlagen. Minderjährige Kinder/Kindeskinder werden hierbei durch beide Eltern vertreten (bei alleinigem Sorgerecht ausnahmsweise durch ein Elternteil). Die Ausschlagung kann auch durch mehrere Personen gleichzeitig und gemeinschaftlich erklärt werden.

 

Diese Hinweise sind stark vereinfacht und ersetzen keine individuelle Beratung.

Zur Vorbereitung übermitteln Sie uns bitte die Personalien der Beteiligten - gerne anhand des nachfolgenden Formulars.

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© Notar Andreas Geissler